Tag Archives: Kundenrechte

Driveclub fährt ins Nimmerland

Sony zieht dem einst groß angekündigten Rennsportspiel selbst die Zähne.

Driveclub für die Playstation 4 galt lange Zeit als Vorzeigeprojekt für die gerade damals anfahrende Sony-Konsole. Nachdem das Spiel aber erst im Laufe der Zeit zur vollen Stärke hochfuhr, auch verspätet für sämtliche PS-Plus-Nutzer und sogar für Virtual Reality aufgebockt wurde, ist es schon wieder Schluss für das Game. Sony wird in einem Jahr am heutigen Tag – dem 31. März 2020 – damit anfangen, den noch damit beschäftigten Spielern stetig ihren Spaß einzuschränken. Driveclub fährt ins Nimmerland.

PS4 Playstation 4 Foto: Sony
PS4 verliert ein weiteres Game – Driveclub erfährt das Aus.
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Sony stoppt die Gamecode-Verkäufe bei Händlern

Spiele nur noch direkt über das PSN herunterladbar.

In der heutigen Konsolengeneration hat es sich zur Gewohnheit entwickelt, dass Spiele nicht mehr zwingend als haptisches Medium verkauft werden, sondern oft nur als Download ihren Weg zum Spieler finden. Bislang konnten Kunden für gewisse Veröffentlichungen in Geschäften einen Code erwerben, der den Zugang zu den Daten freigab. Nun hat sich der Playstation-Hersteller Sony aber anscheinend gegen dieses Geschäftsmodell entschieden und möchte forcieren, dass man nur noch direkt über das Playstation Network an die Titel gelangt. Sony stoppt die Gamecode-Verkäufe bei Händlern ab dem 01.April.

PS4 Playstation 4 Foto: Sony
Die Cashcow weiter melken – PS4-Nutzer unter Zahlungszwang.
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Anthem und Ape Out erhalten die gleiche Spielspaßwertung

Die japanische Famitsu verteilt beide Male 32 von 40 Punkten.

Es ist schon etwas amüsant, wenn man die aktuellen Spielspaßwertungen mancher Hochkaräter aus großem Haus betrachten und diese mit kleinen Indiegames aus Minischmieden vergleichen kann. Während erste Entwicklungen über viele Jahre andauern, Hunderte Millionen Dollar verschlingen, sind letztere Games von kleinen Teams in kürzerer Zeit mit einem geringen Budget fertiggestellt worden. Das japanische Magazin Famitsu kann in diesem Monat über die nicht vorhandenen Unterschiede im Unterhaltungsfaktor berichten, da zeitgleich EAs Anthem und Devolver Digitals Ape Out in den Spielspaßtestwettkampf gingen. Und siehe da: Anthem und Ape Out erhalten die gleiche Spielspaßwertung.

Foto: Devolver Digital
Mindestens so gut wie Anthem – Ape Out.
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Überbezahlte Chefposten sind auch in der Videospielindustrie vorhanden

EA und Activision bezahlen ihren CEOs viel zu viel Geld.

Täglich könnte man sich über die Geldverschwendung in den Chefetagen der gesamten Gesellschaft aufregen, da das dort verballerte Geld anderenorts fehlt. Während hart schuftende Personen in ihrem gesamten Leben gewisse Summen nicht erwirtschaften werden, wird anderen Menschen das Geld so tief in den Rachen geschleudert, sodass einem beim Zuschauen nur schlecht werden kann. Dass es diese Situation auch im Videospielbereich gibt, dürfte ein halbwegs neues Phänomen darstellen, doch auch hier hat sich die typische Umgangsform mit Managern durchgesetzt, wie zwei aktuelle Beispiele aufzeigen. Überbezahlte Chefposten sind auch in der Videospielindustrie vorhanden.

Game Collection Foto: mze
Lust am Spielen vergangen – kein Geld für Entwicklungen, aber CEOs.
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Anthem bei Händlern bereits auf dem Grabbeltisch

Nicht als Werbung missverstehen!

Electronic Arts hat ein Problem. Erst vergeigte man mehrfach die aufwendigen Produktionen mit der beliebten Star-Wars-Marke, nun scheint die folgende Großproduktion des ehemaligen Mass-Effect-Entwicklers BioWare unter einem schlechten Stern zu stehen. Nachdem die ersten Testergebnisse ein paar Tage vor dem offiziellen Release wenig gute Kritiken einspielten, wird das Mega-Machwerk bereits von einigen Elektronikmärkten zum Spottpreis verkauft. Anthem bei Händlern bereits auf dem Grabbeltisch.

StarWarsBattlefrontII_Screen4 Foto: Electronic Arts
EA macht dem schlechten Ruf gerade alle Ehre.
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Abwärtskompatibilität bei PS5 scheint sicher

Alte Spiele auf neuem System als Service.

Die aktuelle Konsolengeneration brach ein bisschen mit den Konventionen, die Spieler gewöhnt waren. Während das erste Modell der Playstation 3 jegliches Spiel der vorangegangenen Konsolen abspielte, die Xbox360 gewisse Xbox-Games nutzen konnte, so funktionierte auch bei Nintendos Wii das Einschieben von Gamecube-Discs. Nur Nintendos Nachfolger bot daraufhin das Feature Abwärtskompatibilität, während Sony bei der PS4 komplett verzichtete diese Möglichkeit zu verbauen und Microsoft erst daraufhin durch Kritik auf den Zug wieder nachträglich aufsprang. Mittlerweile zählt diese Feature auf dem MS-System zu einem Highlight, der WiiU wurde von Switch abgelöst, der kein Laufwerk für Spielscheiben besitzt, und Sony verkauft via PSNOW und den Playstation-Store alte Games für neues Geld. Nun scheint jedoch sicher, dass der Playstation-Konzern verstanden hat, wie wichtig diese Option für langjährige Kunden geworden ist, sodass davon auszugehen ist, dass das kommende Playstation-5-Modell sich nicht mehr davor verwehren wird, mit vergangenen Veröffentlichungen gefüttert zu werden. Die Abwärtskompatibilität bei PS5 scheint sicher.

Wipeout-Collection Foto: mze
Alte PS-Games sollten auf PS5 funktionieren.
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A little crack in Crackdown 3

Crackdown 3 hält zusammen, was nicht zusammengehört.

Die Xbox One von Microsoft hat ein kleines Problem bezüglich exklusiver Software. Da MS über diese Situation Bescheid weiß, wollte man auch mit der Veröffentlichung von Crackdown 3 diesem Zustand etwas entgegenwirken. 2015 zeigte man daher den dritten Teil der Crackdown-Reihe, der laut offiziellen Ansagen eine Besonderheit in den Möglichkeiten und der Berechnungsweise bieten sollte. Anstatt alle Prozesse der Konsole zu überlassen, sollten gewisse Dinge via Cloud geregelt werden, was eine komplette Zerstörung der Umgebung im Spiel machbar machen sollte. Nun wird vier Jahre später – und nach vielen Verzögerungen – das erwartete Highlight am 15. Februar erscheinen, doch lässt sich sofort sehen, dass seitens Microsoft heißer gekocht wurde als ausgeliefert. Crackdown 3 hält zusammen, was nicht zusammengehört – a little crack in Crackdown 3.

Xbox-One-X Foto: Microsoft
Xbox One X trotz Cloud nicht zur vollen Zerstörung fähig.
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Switch leaves to new Players today

Wenn ein System die Sammlung verlässt.

Schon seit vielen Jahren sammelt man hier Games und Systeme aus allen Epochen. Mehrfach finden sich sogar gewisse Konsolen, da Angst besteht, ein im Einsatz befindliches Konsölchen könnte in der Zukunft den Geist aufgeben und eine Wiederbeschaffung könnte schwerfallen. So befinden sich neben einer Pal-Turbografx drei PC-Engine-Systeme samt CD-Rom-Laufwerken im Besitz,
das Mega Drive ist plus Multimega gleich noch dreimal vorhanden, ein NES gibt es auch als Famicom und Famicom Jr. in der Sammlung und das Dreamcast konnte hier teilweise schon sechsmal gezählt werden. Immer wieder muss man aber auch einsehen, dass gewisse Spiele-Maschinen noch nicht ihre Zeit erreicht haben und daher nach einem Einkauf wieder aus dem Eigenheim geworfen werden können. So erging es der PS2 zuerst, dann dem Wii von Nintendo und nun auch dem Switch desselben Herstellers. Nach einer gewissen Gewöhnungsphase stellte sich hier nämlich raus, dass weder Games noch Hardware den gewissen Aspekt bedienen, der das Festhalten an der Hardware rechtfertigt. Switch leaves to new Players today.

Nintendo-Switch Foto: mze
Bye bye Switch – Wiedersehen vielleicht in zwei Jahren.
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EA verbietet Iranern Apex Legends

Sanktionen gegen Spieler.

Mit Apex Legends hat EA anscheinend den Zahn der Zeit getroffen. Innerhalb kürzester Zeit konnte Electronic Arts viele Millionen Spieler mit dem neusten Battle-Royal-Game erreichen. Anscheinend reicht dies dem wohl bekanntesten Computerspielvertrieb der Welt, da man trotz globaler Vernetzung und einem einheitlichen Internet gewissen Spielern nicht gestattet an den virtuellen Wettkämpfen teilzuhaben. EA verbietet Iranern Apex Legends.

Titanfall-2-Screenshot3-EA Foto: EA
Im Iran muss man sich mit Titanfall 2 begnügen.
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Pennsylvania möchte eine Gewaltsteuer bei Videospielen

Bester Schutz vor Amokläufen in der Schule …

Gewalt ist leider ein Teil des Lebens. Daher finden sich auch in virtuellen Erlebnissen – also Videospielen – immer gewisse Anteile dieser Realität. Weil jedoch für Ausbrüche von Gewalttaten immer Schuldige gesucht werden, bieten sich Games hervorragend an als Ursache für schreckliche Ereignisse missbraucht zu werden. Auch wenn vernünftig funktionierende Gehirne den Unterschied zwischen Bildschirmtod und der tatsächlichen Auslöschung von Leben unmissverständlich verstehen, sehen Gegner der Gamingwelt hier einen Angriffspunkt, der sich medial gut verkaufen lässt. Der rechtsfreie Raum eines Videospiels wird von diesen Personen einfach in die Realität übertragen und lässt damit Aussagen zu, die kein gutes Licht auf die bunten Bilder produzierenden Spiele-Maschinen werfen. Da die Politik auch oft gerne einen Unschuldigen als Sündenbock vorführt, anstatt sich um die wirklichen Ursachen zu kümmern, kamen jetzt in den USA Volksvertreter auf die Idee eine Preiserhöhung bei Spielen mit Gewaltinhalten einzufordern, welche gegen den Ausbruch von Gewalttaten schützen soll. Pennsylvania möchte eine Gewaltsteuer bei Videospielen, damit Amokläufe in Schulen verhindert werden können.

GTAVHeist Foto: Rockstar Games
GTAV führte wohl weniger zum Ausbruch von Kriegen.
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