Tag Archives: Business

Google goes gaming

Einladungen an Entwickler verschickt.

Google hat schon länger ein gutes Verhältnis zu Videospielen, auch wenn der riesige Konzern bisher nicht selbst in das Business eingestiegen ist. So machte man sich schon mehrfach den Spaß und ließ die Kartenfunktion Google Maps mit unterschiedlichen Größen der Gamingwelt besiedeln. Link aus the Legend of Zelda fand man dort schon und auch die Frau des Geisterfressers Pac-Man wanderte über die Straßen der gesamten Weltkugel. Nun scheint Google jedoch nach sich häufenden Gerüchten ernst machen zu wollen und tatsächlich selbst ins große Geschäft mit den Videospielen einsteigen zu wollen.
Google goes gaming!

Ms-Pac-Man Foto via Google-Maps
Ms. Pac-Man fraß sich durch das Herz der Welt.
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Pennsylvania möchte eine Gewaltsteuer bei Videospielen

Bester Schutz vor Amokläufen in der Schule …

Gewalt ist leider ein Teil des Lebens. Daher finden sich auch in virtuellen Erlebnissen – also Videospielen – immer gewisse Anteile dieser Realität. Weil jedoch für Ausbrüche von Gewalttaten immer Schuldige gesucht werden, bieten sich Games hervorragend an als Ursache für schreckliche Ereignisse missbraucht zu werden. Auch wenn vernünftig funktionierende Gehirne den Unterschied zwischen Bildschirmtod und der tatsächlichen Auslöschung von Leben unmissverständlich verstehen, sehen Gegner der Gamingwelt hier einen Angriffspunkt, der sich medial gut verkaufen lässt. Der rechtsfreie Raum eines Videospiels wird von diesen Personen einfach in die Realität übertragen und lässt damit Aussagen zu, die kein gutes Licht auf die bunten Bilder produzierenden Spiele-Maschinen werfen. Da die Politik auch oft gerne einen Unschuldigen als Sündenbock vorführt, anstatt sich um die wirklichen Ursachen zu kümmern, kamen jetzt in den USA Volksvertreter auf die Idee eine Preiserhöhung bei Spielen mit Gewaltinhalten einzufordern, welche gegen den Ausbruch von Gewalttaten schützen soll. Pennsylvania möchte eine Gewaltsteuer bei Videospielen, damit Amokläufe in Schulen verhindert werden können.

GTAVHeist Foto: Rockstar Games
GTAV führte wohl weniger zum Ausbruch von Kriegen.
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Activision von mehreren Finanzfirmen unter Beschuss

Betrugsverdacht führt zu Sammelklagen.

Activision hat sich zum Beginn von 2019 offensichtlich doch etwas stärker mit der Trennung von Bungie ins Bein geschossen, als man es bei dem alteingesessenen Publisher vermutete. Die mit der Abspaltung verbundenen Verluste auf dem Wertpapiermarkt sorgten für enttäuschte Broker, die sich nun mithilfe von spezialisierten Firmen gegen das schleierhaft wirkende Verhalten wehren. So ist Activision nun von mehreren Finanzfirmen unter Beschuss genommen worden, die mittels Sammelklagen Klarheit und finanzielle Entschädigung für ihre Kunden einfordern.

Destiny Foto: Activision
Destiny hat wohl wirklich Schicksalscharakter.
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Italien verknackt Sony aufgrund von Playstation Plus

Unlautere Geschäftsmethoden.

Mit dem Start der Playstation 4 machte Sony den eigenen Onlinedienst Playstation Plus zum zwanghaften Angebot, wollten Spieler im Internet miteinander zocken. Nur durch die Zahlung von monatlichen Grundgebühren wurden Gamer auf die unterschiedlichen Spieleserver der unterschiedlichen Hersteller gelassen, um dem Online-Multiplayermodus eines erstandenen Videospiels zu nutzen. Da dieser kostenpflichtige Service jedoch nicht auf der Verpackung der PS4 für Neukunden erklärt wird, hat sich Sony nun eine Strafzahlung von zwei Millionen Euro eingehandelt. Italien verknackt Sony aufgrund von Playstation Plus.

PS4 Playstation 4 Foto: Sony
Die PS4 ist und bleibt einfach ein suspektes System.
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Activisions Arbeitsweise in der Branche hängt schief

Hersteller kürzt Ausgaben, gibt altem Manager für finanzielle Mittel aber 15 Millionen Dollar zum erneuten Arbeitsbeginn.

Activision hat aktuell ziemlichen Ärger. Nicht nur die Trennung von Bungie und der folgenden Verlust der Destiny-Marke sowie ein sieben Prozent hoher Einbruch an der Börse machen dem Konzern zu schaffen, auch gewisse Wechsel in der Chefetage lassen schlechte Schlagzeilen entstehen. Während von dieser hohen Riege in der Regel viele Kürzungen bei Ausgaben angekündigt werden, spendiert man sich gegenseitig Fixbeträge in Millionenhöhe. Activisions Arbeitsweise in der Branche hängt schief.

Spider Man Game Screenshot1 Foto: Activision
Spider-Man schämt sich für seinen Ex-Publisher.
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Activision aufgrund von Betrug unter Verdacht

Die Trennung von Bungie hinterlässt Spuren.

Erst vor wenigen Tagen sprudelten die Meldungen, dass sich der Destiny-Hersteller Bungie von dem Publisher-Urgestein Activision getrennt habe und die Rechte für sein Spiel mitnehme. Alleine diese Nachricht ist eine außergewöhnliche Entwicklung auf dem Videospielmarkt, doch nun scheint sich der anschließend an der Börse einigen Verlust machende Publisher weiteren Ärger eingehandelt zu haben, da nach dem Einbruch am Wertpapierhandel Zweifel über genutzte Geschäftspraktiken keimen. Nun befindet sich Activision aufgrund von Betrug unter Verdacht.

Destiny Foto: Activision
Der Stein des Anstoßes? Destiny von Bungie.
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Bungie erwirbt Destiny von Activision

Softwarehersteller trennt sich vom Publisher.

Das Spiel Destiny vom ehemaligen Halo-Hersteller Bungie sollte für Activision unter anderem auch ein dauerhaft funktionierendes Geschäftsmodell darstellen. Der Online-Shooter, der vornehmlich für die aktuelle Generation produziert wurde, konnte sich auch in gewissen Teilen durchsetzen und erzielte zumindest medial einige Erfolge. Anscheinend ist das gesamte Konzept um Destiny und Destiny 2 aber nicht komplett aufgegangen, da sich nun das Programmierteam des Titels – sicherlich mittels Zahlung – vom Publisher befreite und alle Rechte für die Spielmarke mitnahmen. Bungie erwirbt Destiny von Activision.

DestinyFoto: Activision
Haben sich ein Ziel gesetzt – Bungie mit Destiny.
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Sony verkaufte bereits 91,6 Millionen Playstation-4-Konsolen

90 Millionen Nutzer auf PSN.

Mit der Playstation 4 hat Sony ziemlich perfekt ins Herz der Videospieler getroffen. Auch wenn viele ärgerliche Änderungen im Vergleich zu Generation 7 von Gamern in Kauf genommen werden mussten und besonders lange Zeit alte aufgewärmte Titel oder Indiespiele das Warten auf Hochkaräter überbrückten, so hat Sony Interactive Entertainment offensichtlich alles richtig gemacht. So ließ der Konzern verlauten, dass neue Meilensteine im Geschäftsfeld der PS4 erreicht wurden, die von dem Erfolg der ständig online mit Patches versorgten Konsole sprechen. Sony verkaufte bereits 91,6 Millionen Playstation-4-Konsolen.

PS4 Playstation 4 Foto: Sony
PS4 und PS4 Pro sind ein äußerst erfolgreiches Team.
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Konsolen von Nintendo nicht zwingend die Zukunft

Neuer Firmenpräsident kann sich Alternativen vorstellen.

Nachdem Satoru Iwata aufgrund seines viel zu frühen Todes den Chefposten bei Nintendo frei machte, füllte Tatsumi Kimishima den Arbeitsplatz für einen Übergang, der mit dem Beginn der Präsidentschaft von Shuntaro Furukawa abgeschlossen wurde. Seit Ende Juni 2018 fungiert der 46-jährige Japaner als Oberhaupt des Mario-Konzerns und hat schön häufiger Gedanken zum Geschäftsgeschehen ausgesprochen. Nun sprach er mit dem Handelsmagazin der japanischen Börse Nikkei und hat Teile seiner Philosophie verraten. So wären Konsolen von Nintendo nicht zwingend die Zukunft des Konzerns, falls es die Umstände verlangten.

Switch-Packshot-Nintendo Foto: Nintendo
Ist Switch vielleicht schon die letzte Konsole Nintendos?
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Softwarehersteller möchte ins Hardwaregeschäft

Mad Box der Slighty Mad Studios angekündigt.

Derzeit scheint sich das Karussell auf dem Hardwaresektor wieder etwas stärker zu drehen, nachdem zuletzt mit Xbox One, Switch und PS4 Pro die Einzelhändler etwas zum Verkaufen auf ihren Austellungssflächen anbieten konnten. Die Vorbereitungen für die kommende Generation scheinen im Hintergrund angefahren und laut Gerüchten erwartet Konsumenten gleich eine ganze Armada neuer Gerätschaften. Selbst Popstars versuchten sich derzeit im anscheinend doch recht lukrativen Konsolensektor, sodass es nur eine Frage des Zeitpunktes war, bis weitere Versuche – im Hardwaresegment Fuß zu fassen – von anderen Personen unternommen werden würden. Die Slightly Mad Studios haben jetzt kürzlich bekannt gegeben, dass auch sie an einem Videospielsystem werkeln würden, das auf den Namen Mad Box getauft worden sei. Der Softwarehersteller möchte ins Hardwaregeschäft.

NuonSamsungdvd Foto: mze
Konsolen existieren immer erst bei Erscheinen – Nuon gibt es.
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