Fünfeinhalb Quadratmeter für Playstation VR

Macht mal ordentlich Platz da.

Auch wenn noch nicht das letzte Wort über Virtual Reality gesprochen ist, sprechen viele Dinge offensichtlich gegen einen wirklich dauerhaften Einsatz der eng ansitzenden Head Mounted Displays, die einem die Sicht in die Realität versperren.
Neben den recht hohen Anschaffungskosten und der fragwürdigen Unterstützung in Zukunft ist derzeit noch ungewiss, wie der Großteil der Nutzer körperlich auf die virtuelle Realität reagiert.
Auch wie sich der Cybernaut in seiner eigentlichen Umgebung verhält, bleibt noch abzuwarten.
Fünfeinhalb Quadratmeter für Playstation VR scheinen daher eine plausible Voraussetzung für das ungefährliche Toben im Cyberspace.

Playstation_VR_Morpheus Foto: Sony
Macht mal ordentlich Platz da – 5 ½ m² ungefähr.

Polygon hat die offiziellen Empfehlungen zur kommen Zusatzhardware für Playstation4 schon ansehen dürfen und veröffentlichte die Informationen des Herstellers Sony.
Demnach benötigen Spieler ungefähr fünfeinhalb Quadratmeter für Playstation VR, damit ein ungefährliches und funktionierendes VR-Erlebnis via Playstation4 Konsole stattfinden kann.
Dabei gehört dieser Platz vollständig leer geräumt und für die ebenfalls benötigte Playstation4 Kamera ungehindert einsichtig.
Nur ein Sitzplatz dürfe sich in dem Areal befinden, auf dem der Spieler möglichst dauerhaft verweilt. Sollte eine Applikation verlangen, dass man aufstehe, müsse man äußerst vorsichtig nach Anleitung der Software voranschreiten und sich stets seiner realen Umgebung bewusst sein, heißt es in einer offiziellen Verkaufsbroschüre. Very immersive …
Vor dem Kauf des Playstation VR Systems fordert einen diese Werbeinformation auch auf, sich an öffentlich zugänglichen Teststationen oder Events über die Verträglichkeit der virtuellen Eindrücke ein eigenes Bild zu machen. Jeder Mensch reagiere auf Virtual Reality anders, weshalb ein persönlicher Check dringend empfohlen wird. Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren sollten von der gesamten Idee dagegen Abstand halten. Diesen benötigt die zusätzliche Prozessoreinheit in Größe eines Wii-Systems ebenfalls von der aufgeheizten Playstation4-Mutterkonsole.


Ob Playstation4-Nutzer wohl schlauer sind als PC-User?

Da derartige Limitationen in der Vergangenheit in den seltensten Fällen zum Erfolg eines Technikkonzeptes beitrugen, bleibt eine massentaugliche Zukunft für Virtual Reality trotz Sonys Bemühungen und dem guten Stand der Playstation4 leider weiterhin zweifelhaft.
Schaun’mer mal …

  • OlliKanolli

    Zu Wii Zeiten, hieß es noch “rumhampeln”, “zappelgamer” und man könne gar nicht gemütlich auf der Couch zocken und nun schwärmen genau diese Leute von einer VR Revolution… Also ich bleibe mal gespannt und skeptisch zugleich.

  • Hey OlliKanolli,
    schätze, dass viele der heutigen Enthusiasten vorher nie mit dem Medium in Kontakt waren und daher leicht geblendet sind. Da denkt man eher über die versprochenen, famosen, noch unbekannten Erlebnisse nach; anstatt die offensichtlich bestehenden Defizite der Technik wahrzunehmen.
    Bleibe auch skeptisch gespannt – doch Preis/Leistung stehen bisher für mich in keinem Verhältnis. Wo bleibt die Killer-App? Jedes Erfolgsmodell braucht doch mindestens eine …

    … und da Summer Lesson hier nicht erscheint … 😉